Gengenbacher Fasend

Den Schalk im Nacken haben die Gengenbacher: Hier wird die schwäbisch-alemannische Fasend noch richtig gefeiert. Bis ins Jahr 1499 reicht diese Tradition zurück.

Hexe und Spättle bei der Fasent in Gengenbach im Kinzigtal
Hexe und Spättle bei der Fasent in Gengenbach im Kinzigtal

Heutzutage treiben jedes Jahr die Hauptfiguren der Gengenbacher Fasend - der Schalk, die Hexen, Spättlehansel, Klepperlesbuben, der Lumpenhund, Rotzlöffel, Strohhansele, Höllteufel, Bergwalddeifel und die Backstein- und Matratzenbourg - ihr närrisches Spiel.

Traditionell beginnt die Gengenbacher Fasend mit dem “Hemdeglunker“, dem Aufwecken des Schalks, der das Jahr über im Niggelturm geschlafen hat. Ein großer Umzug zieht durch die Stadt in Richtung Turm, wo mit Lärm und Getöse der Schalk aus seinem Schlaf geweckt wird.

Neben dem “Hexebesestelle“, den Saalveranstaltungen und dem jährlichen Umzug am Fasnachtssonntag gehört auch die Straßenfasend mit dem sogenannten “Schnurre und Schnaige“ in den Wirtshäusern zum lebendigen Brauchtum der Stadt.

Weitere Infos unter:

www.narrenzunft-gengenbach.de

http://matratzenbourg.de/

http://www.ewerderfler.de/

http://www.strohhansel.de/

http://www.hoellteufel.de/

http://www.bergwalddeifel.com/

Gengenbacher Narren

Narrenmuseum im Niggelturm

Im Narrenmuseum im Niggelturm erlebt der Besucher auf sieben Stockwerken eindrucksvoll die Gengenbacher Fasend und ihre Geschichte.

Wandern ohne Gepäck

auf dem Kinzigtäler Jakobusweg

ab 354 EUR, pro Person im DZ »